Öffentliche Tagung "30 Jahre Demokratiedenkschrift"

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Der deutsche Protestantismus hatte lange Zeit ein ambivalentes Verhältnis zur Demokratie als Staatsform. Das hat sich nach 1949 grundlegend geändert. Zeugnis dieses Wandels ist die Denkschrift „Evangelische Kirche und freiheitliche Demokratie“, die vor 30 Jahren veröffentlicht wurde. Die Tagung nahm das Jubiläum zum Anlass, ihre lange Vorgeschichte, ihre kurze Entstehungsgeschichte, ihre Kontexte und ihre Wirkungen zu beleuchten. Dabei kommen auch Friktionen, Widerstände und Widersprüche in den Blick. Sie fand am 23. Februar 2016 in Göttingen statt.

Tagungsbericht

Programm

  • ab 10:30 Uhr: Ankommen
  • 11:00 Uhr: Begrüßung
  • 11:15 Uhr: Reiner Anselm (München): Demokratie und Protestantismus in theologischer Langzeitperspektive
  • 12:15 Uhr: Claudia Lepp (München): Die demokratische Ordnung als Gegenstand des deutsch-deutschen Kirchendialogs
  • 13:15 Uhr: Mittagspause
  • 14:15 Uhr: Hans Michael Heinig (Göttingen): Die Entstehung der Demokratiedenkschrift - Einsichten aus der Archivarbeit
  • 15:15 Uhr: Andreas Busch (Göttingen): Das Demokratieverständnis der Denkschrift aus politikwissenschaftlicher Sicht
  • 16:15 Uhr: Kaffeepause
  • 16:45 Uhr: Roger Mielke (Hannover): Politische Ekklesiologien. Theologische Diskurse um den Ort der Kirchen im demokratischen Staat und die Demokratiedenkschrift von 1985
  • 17:45 Uhr: Abschluss