9. Workshop zur Projektpräsentation im Oktober 2018

Mit einem verlängerten Workshop im Studienhaus Schönwag hat die Forschergruppe im Oktober offiziell die Abschlussphase des Projekts eingeläutet. Wie sich sowohl in Diskussionen im Plenum als auch in Kleingruppen zeigte, verlangt das letzte Drittel der zweiten Förderphase nicht nur großen persönlichen Einsatz, sondern eine noch stärkere Vernetzung der Disziplinen.

 

Durch eine „fachfremde“ Perspektive gelang es auf dem Workshop immer wieder, eigene Schwachstellen zu entdecken oder Lösungen für Probleme zu finden. Besonders deutlich wurde dies anhand der konkreten Textarbeit, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in interdisziplinären Gruppen aus drei bis vier Personen durchführten. In detaillierter Kritik gingen Theologinnen und Theologen, Juristen, Politikwissenschaftler sowie Historikerinnen und Historiker auf die etwa 50 Seiten langen Teilkapitel ihrer Kolleginnen und Kollegen ein. Das Studienhaus Schönwag bot mit seinen vielfältigen Rückzugsmöglichkeiten genügend Raum, um sich etwa einen Tag lang nur mit der detaillierten Textarbeit zu befassen.

Die intensive Beschäftigung mit einem der anderen Projekte hatte sich auch im Plenum bewährt. Neben der eigenen Projektvorstellung oblag es jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter, sich in Vorbereitung auf den Workshop intensiver mit der Arbeit eines Kollegen bzw. einer Kollegin auseinanderzusetzen und einen Impuls mit offenen Fragen, Hinweisen und Kritik in die Runde zu geben. Das Format wurde als so erfolgreich betrachtet, dass auch auf den kommenden Workshops in Schönwag darauf zurückgegriffen werden soll.